Bei der Hybrid Antriebstechnologie unterscheidet man zwischen den Bauformen Parallel-, Seriell- und Split-Hybrid - allen gemeinsam aber ist das Grundprinzip der Kombination zweier Energiespeicher: Batterie und Kraftstofftank. Das heißt: immer sind zwei Antriebsarten miteinander kombiniert: der Verbrennungsmotor (Otto oder Diesel) mit dem Elektromotor (einer oder mehrere).
Mit der Hybridtechnik lässt sich der Kraftstoffverbrauch gerade auch im Stadtverkehr wesentlich senken. Die z. B. von Bosch angebotenen Hybrid-Systeme lassen sich in drei Funktionsklassen einteilen:
Im Vergleich zum Benzin-Hybrid ist allerdings die Autobahnfahrt mit einem modernen Dieselantrieb günstiger und auch bei einem optimierten Ottomotor verringert sich der Vorteil. Bei einem Diesel-Hybrid-Fahrzeug hingegen wäre das Potential der Verbrauchsreduzierung gegenüber einem reinen Dieselmotorantrieb um bis zu 15 % günstiger - finanziell belastet wird dieser Vorteil jedoch durch die zusätzlichen Kosten für den Dieselantrieb plus dem Elektroantrieb.
Wir stehen also erst ganz am Anfang dieser Entwicklung und es bleibt abzuwarten, wie viel Potential aus dieser Brückentechnologie noch zu gewinnen möglich ist.
(jb)